Südtirol und seine Weihnachtsbräuche

Südtirol bereitet sich auf die zauberhafteste Zeit des Jahres vor... den Advent! 
 
Vom Adventkranz über die Nikolaus-Figuren und den Krampus, bis zum typischen leckeren Weihnachtsgebäck ... Alles ist vorbereit,ein wenig Wärme und Harmonie in unsere Häuser zu bringen. Wir haben sie in dieser Zeit auch sehr nötig. Der Adventskranz ist eine der beliebtesten Traditionen. Er ist zu einem echten Symbol geworden und vermittelt eine spezifisch religiöse Botschaft: Wir nähern uns der Weihnachtsnacht. 
 
Am letzten Sonntag im November wird die erste der vier Kerzen des Adventskranzes, der traditionell in der Mitte des Tisches liegt, entzündet. Der Duft der Bienenwachskerzen vermengt sich harmonisch mit dem der Tannenzweige, aus denen der Kranz besteht und verbreitet sich überall in den Häusern in Südtirol.
 
Einen Adventkranz zu Hause zu basteln ist keine Hexerei: Man benötigt vier Kerzen in der bevorzugten Farbe, einige Tannen- oder Fichtenzweige und einige Bänder als Schmuck. Wer es selbst nicht hinbekommt, kann sich jederzeit an ein Fachgeschäft wenden. Die Floristen von Gamberoni Desigual im Twenty haben eine reiche Auswahl. Es für jeden Geschmack etwas dabei. Gamberoni ist darauf spezialisiert, besondere Atmosphäre in jedem Haus zu schaffen und das Weihnachtsfest noch schöner zu machen! 
 
Die zweite Tradition dreht sich um den Heiligen Nikolaus. Ihn haben die Südtiroler besonders ins Herz geschlossen. Seine Geschichte ist weitum bekannt und besonders die Kinder schätzen ihn sehr, bringt er doch allerlei Süßigkeiten wie Kekse und Trockenfrüchte. ... Von imposanter Gestalt, mit einem langen weißen Bart, spitzem Hut, dem Bischofsstab und den typischen Jutesack voller Köstlichkeiten, ist er am späten Nachmittag zwischen dem 5. und 6. Dezember nach Sonnenuntergang der Hauptdarsteller und taucht, begleitet vom angsteinflößenden Krampus, überall in den Straßen der Stadt auf. 
 
Die Krampusse in Teufelsgestalt gehören zu den bekanntesten und auch beängstigendsten Figuren des Südtiroler Advents. Sie tragen gruselige Masken, treiben in ihren stinkenden Kostümen allerlei Schabernack und flößen besonders den Kleinen auch dann und wann Angst ein. Eine der beliebtesten Traditionen auf die die Südtiroler auf keinen Fall verzichten würden, ist das Backen von Weihnachtskeksen und die Zubereitung des duftenden Zelten. Zu den Lieblingskeksen zählen die mit Mandeln und Mehl zubereiteten Vanillekipferl, oder die Spitzbuben, Kekse mit einem Herz aus Aprikosenmarmelade oder die Rumkugeln, leckere mit Rum getränkte Schokoladenbällchen. 
 
Bei allen, die den intensiven Geschmack von Gewürzen, Honig und kandierten Früchten mögen, ist der bekannte Zelten angesagt. Es handelt sich um ein süßes Früchtebrot, das einige Wochen vor Weihnachten zubereitet und dann am Heiligen Abend genossen wird. Diese Süßspeise zeichnet sich durch intensiven Geschmack und Aroma aus, die auch verwöhntesten Gaumen berauschen können! 
 
Es stimmt wirklich. Südtiroler Weihnachtssüßigkeiten tauchen den Advent in einen wahren Rausch von Aromen, althergebrachten und traditionellen Düften!
 
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